Coucou
Ich bin Fabienne. Ein kreativer Tausendsassa aus Zürich. Selbständige Grafikerin und Yogalehrerin. Und Initiantin von Maison Merula.

Maison Merula habe ich vor ein paar Jahren aus einem tiefen, eigenen Bedürfnis heraus ins Leben gerufen. Innerhalb von kurzer Zeit hat sich damals Post-Corona mein soziales Netzwerk auf den Kopf gestellt. Ich machte eine Trennung durch, habe mich beruflich umorientiert und gleichzeitig sind fast alle meine Freund:innen weggezogen oder haben Kinder gekriegt.
Zum ersten Mal im Leben fühlte ich mich einsam. Ich sehnte mich nach tiefgründigen Gesprächen und nach Begegnung auf Augenhöhe. Ich wünschte mir gesehen zu werden und dass man mir genauso zuhört, wie ich anderen.
Ich wollte weiterwachsen, Neues lernen, mich entfalten, meinen Horizont erweitern. Gleichzeitig war ich “stuck”. Und nirgendwo fühlte ich mich einsamer, als mitten unter Menschen, mitten in der Stadt. Die Anonymität, das Aneinander-Vorbei, das Keine-Zeit-Haben, das Jeder-für-Sich setzten mir zu.
Gleichzeitig wollte ich mich auch beruflich weiterentwickeln. Nach vielen Jahren als Freelancerin in Film und Werbung sehnte ich mich nach mehr Sinnhaftigkeit und Tiefgang. Und so wuchs die Idee zu diesem Herzensprojekt, bei welchem meine verschiedenen Interessen und Fähigkeiten zusammenfliessen. Ein Projekt, mit welchem ich einen Beitrag an die Gesellschaft leisten und etwas bewegen kann.
Mit meiner Arbeit bei Maison Merula möchte ich Raum schaffen, Menschen berühren und sie wachsen lassen, Begegnungen ermöglichen und Individuen genau so stärken, wie ein harmonisches, solidarisches Miteinander.
Bei der Vereinsgründung unterstützt und mit im Vorstand sind meine gute Freundin Senâ und mein Bruder Pascal. Für ihren Support bin ich den beiden auf ewig dankbar.
Heute bin ich Herz und Kopf von Maison Merula. Die fürsorgliche Amselmutter, die im Nest zum Rechten schaut. Gastgeberin und Projektleiterin – stets mit einem offenen Ohr für die Anliegen und Bedürfnisse meiner Mitmenschen.
Obwohl ich an vielen Anlässen als Organisatorin dabei bin oder für Maison Merula ab und zu Yogaklassen leite, bewege ich mich am Liebsten im Hintergrund, halte die Fäden zusammen, stelle Kontakte her, brüte über neuen Ideen – und lasse sie gemeinsam mit anderen fliegen.
Und weil mir kaum etwas wichtiger ist, als soziale Gerechtigkeit und das Wohlergehen von Natur, Mensch und Tier, möchte ich unten gleich noch ein paar Organisationen vorstellen, die mir sehr am Herzen liegen und für die ich mich ebenfalls engagiere. Because sharing is caring. Und nun genug von mir.
Muah, danke für dein Interesse – und hoffentlich auf bald im echten Leben?
Fabienne Marcolin


