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VISION

Alles wird immer schneller und schneller – und dennoch bleibt immer weniger Zeit. Weniger Zeit für Freundschaften, tiefgründige Gespräche, Selbstfürsorge, echte Verbindungen. Mit sich selbst und mit anderen.

 

Ständig prasseln unzählige Eindrücke gleichzeitig auf uns ein, wir kleben nonstop an irgendwelchen Bildschirmen und werden nervös, wenn fünf Minuten lang mal einfach nichts passiert. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum noch, alles dreht sich, wir hasten von A nach B und schnell wieder zurück.

 

Um Zeit und Geld zu sparen, verlagern wir immer mehr ins Digitale; Facetime mit den Grosseltern statt einem Besuch bei ihnen, husch-husch Yogamachen mit einem Gratis-Youtube-Video, ein paar Klicks auf Amazon ersetzen Stöbern und Beratenlassen in der Buchhandlung und Netflixen den Kinobesuch.

 

Während wir am Laptop eine Serie streamen, beantworten wir nebenbei auf dem Handy Nachrichten, liken Insta-Posts, scrollen durch den Tiktok-Feed oder shoppen bei Zalando.

 

Wir haben aufgehört richtig miteinander zu reden. Zuzuhören. Mit der Natur in Kontakt zu sein. Uns selber zu spüren.

 

Wie oft verbringen wir noch aufmerksam Zeit ohne jegliche Ablenkung mit jemandem, mit etwasem – oder mit uns selbst?

 

Wie oft gönnen wir unserem übersättigten Geist noch Raum und Zeit, um loszulassen und sich entfalten zu können?

 

Corona hat das Phänomen der Entfremdung zusätzlich verstärkt.

 

Und gleichzeitig hat die Krise gezeigt, wie wichtig für uns Menschen der direkte Austausch und persönliche Begegnungen sind, um wachsen zu können.

 

Die Pandemie und die damit verbundenen Restriktionen liegen hinter uns, doch das Gefühl der Einsamkeit ist für viele Menschen präsenter denn je.

 

Einsamkeit kann uns alle treffen. Und sie kommt oft überraschend. Sie trifft Menschen in jedem Alter, egal aus welcher Gesellschaftsschicht, egal mit welchem kulturellen Background. Zudem ist sie stark stigmatisiert. Darüber zu reden, fällt schwer.

 

Umso wichtiger sind Räume, in denen Menschen sich begegnen und sich verbunden fühlen können.

 

Deswegen möchten wir Raum schaffen, in dem genau dies möglich ist. Ein reales, echtes, offenes, niederschwelliges Zusammenkommen an physischen Orten. Offline, analog und entschleunigt. Raum für Begegnungen – mit sich selbst, etwa durch Yoga oder Meditation – aber auch Begegnungen mit anderen und anderem. Mit anderen Menschen, Kulturen, Kunst und neuem Wissen. 

 

Ein Ort, an dem wir einander zuhören, in die Augen schauen, unseren Horizont erweitern – an dem wir uns selbst und anderen näherkommen. Ein Ort, der Menschen verbindet.

 

Für ein Gefühl der Zugehörigkeit. Für ein bisschen mehr Magie und Freude im Alltag. Für eine Zukunft des Miteinanders und Füreinanders.

 

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